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Die Ausbildungszeit ist für Studenten und Azubis eine Zeit des Aufbruchs. Und Aufbruch bedeutet auch Risiko. Zum Glück greifen in dieser Phase oft die Versicherungen der Eltern.
Nach der Schule geht es in die Ausbildung. Die beiden üblichen Wege – eine betriebliche Ausbildung oder ein Studium – haben beide ihre Vorteile und Nachteile, wobei es eine sehr individuelle Geschichte ist, was jemand eher vorteilig empfindet. Aber: Der Schritt in eine neue und ein Stück weit auch noch recht ungewisse Zukunft beginnt. Zumindest von der Versicherungsseite gibt es häufig kaum Probleme, sofern die Eltern vernünftig abgesichert sind.
"Die Eltern sichern mit ab", beruhigt Marcus Danel, Experte bei der Asstel Versicherung. Voraussetzung ist natürlich, dass die Eltern selbst eine Hausratversicherung und Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Konkret: Bei der Haftpflichtversicherung ist der Azubi oder Student bei der Asstel Versicherung bis zum vollendeten 30. Lebensjahr während seiner Ausbildungszeit mitversichert. Bei der eigenen Bude gilt: Die sogenannte "Außensicherung" der Hausratversicherung greift, sofern der Hausstand als Zweitwohnsitz angemeldet wurde. Die Versicherungssumme der Außenversicherung ist begrenzt, reicht in der Regel aber für die noch wenigen Wertgegenstände in der Wohnung.
Eine Unfallversicherung hilft finanziell, wenn schwere Unfälle passieren. Der günstige Kindertarif bei der Versicherung der Eltern endet aber oft mit Vollendung des 17. Lebensjahres. Danach muss der volle Erwachsenenbeitrag gezahlt werden. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann schon während der Ausbildung abgeschlossen werden. "Das ist durchaus sinnvoll, da in jungen Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung besonders günstig zu guten Konditionen abgeschlossen werden kann", so Christoph Hopstein, Experte bei der Asstel Versicherung. "Steigt der Versicherungsbedarf bei Berufseintritt, kann die versicherte Rente bei guten Produkten ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden."
Altersvorsorge für Azubis und Studenten"Für Azubis lohnt sich das Riestern sehr", beschreibt Michael Gierens, Experte bei der Asstel Versicherung. Der ist nämlich pflichtrentenversichert – und darf entsprechend auch einen Riester-Vertrag abschließen. Da das Azubi-Gehalt oft niedrig ist, gibt es die volle staatliche Förderung von derzeit 154 Euro im Jahr oft für minimalen Einsatz. Manchmal reichen nur 60 Euro im Jahr. Und: Wenn der Betrieb auch eine Betriebsrente anbietet, kann der Azubi auch hier Teile seines Gehalts investieren. Auch Studenten können von der Riester-Rente profitieren. Der Trick: Der Nebenjob ist sozialversicherungspflichtig. Dann kann auch in einen Riester-Vertrag eingezahlt werden.
Azubis beginnen mit ihrer Ausbildung oft schon in sehr jungen Jahren. Und da ist das erste große Ziel der eigene Autoführerschein. Und der kann schon in Form des "begleiteten Fahrens" mit 17 Jahren ausgehändigt werden. Um die Versicherung kümmern sich auch hier die Eltern.
Haftpflicht - Sehr wichtig. Prüfen, ob Versicherungsschutz über die Eltern möglich ist.
Berufsunfähigkeit - Wichtig, da in jungen Jahren ein Abschluss zu günstigen Beiträgen und guten Konditionen möglich ist.
Hausrat - Bei geringen Werten eher unwichtig, meistens reicht die Absicherung über die Hausratversicherung der Eltern.
Unfall - Wichtig
Altersvorsorge - Wichtig, aber in der Priorität deutlich nach den sehr wichtigen Versicherungen. Azubis können „riestern“, Studenten manchmal auch.
Risikoleben - Unnötig
Krankenzusatz - Eher unnötig
Rechtsschutz - unnötig
Es steht ein längerer Auslandsaufenthalt an? Viele Versicherungen greifen auch dann und brauchen nicht zusätzlich und unnötig teuer erneut als teure Reisepolice abgeschlossen werden. Sofern dazu die Versicherungsbedingungen unklar sind, kann man sich die Gültigkeit auch von der Versicherungsgesellschaft direkt schriftlich bestätigen lassen.
Studis und Azubis sind oft über die Haftpflichtversicherung ihrer Eltern gut abgesichert. Die Versicherung macht in jedem Fall Sinn, zumal ihr Abschluss sehr unkompliziert und die Kosten gering sind.
weiterlesenÜber eine Million Jugendliche waren im vergangenen Jahr auf Deutschlands Straßen unterwegs: Der Führerschein mit 17 macht's möglich. Experten sind sich über den Erfolg des Modells einig. Auch für die Kfz-Versicherung bringt der Führerschein mit 17 Vorteile.
weiterlesenDie Riester-Rente lohnt sich, auch für Azubis. Für sie gelten nicht nur niedrigere Beitragssätze, sondern sie haben auch die Möglichkeit, von staatlichen Zuschüssen zu profitieren. Für unter 25-Jährige gibt es sogar einen zusätzlichen Bonus. Außerdem gilt auch für's Sparen: je früher desto besser.
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